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Mitteilung des Wege-Zweckverbandes:

Liebe Multiplikatoren,
die Sonne scheint, gleichwohl sehen Sie noch keine Bagger, die Glasfaser vor Ihrer Haustür verbuddeln. Das war zwar nicht der Plan, allerdings ist Frost im Januar wiederum nicht ungewöhnlich und somit auch fest eingeplanter Bestandteil einer „Winterbaustelle“. Die Aufträge an die Baufirmen sind auf jeden Fall vergeben, die Baufirmen sind eingewiesen und damit ist der Temperaturanstieg die letzte Hürde vor dem Anrollen der Bagger!

Wir werden in Ihrem Cluster zwei Rechenzentren (POP, Point of Presence) stellen, von denen aus die einzelnen Haushalte mit der großen weiten Welt vernetzt werden. Die Anbindung dieser POPs an das bestehende WZV-Glasfasernetz hat dabei erste Priorität. Daher werden zunächst die Verbindungstrassen von Söhren über Geschendorf und Strukdorf zum POP in Goldenbek sowie von Schieren zum POP in Warder hergestellt. Diese Trasse (in der Karte unten blau dargestellt) verläuft auch durch die jeweiligen Ortslagen, Hausanschlüsse werden hier allerdings erst im Nachgang hergestellt. Auch die Arbeiten in den Seitenstraßen werden erst in Angriff genommen, wenn die Hauptleitungen fertig sind. Mit diesem zweiten Ausbauschritt wird voraussichtlich Anfang März begonnen.

Damit Sie sich schon mal auf die Bauphase einstimmen können, gibt es hier noch einmal den Film zum Bau unseres Glasfasernetzes: http://www.youtube.com/watch?v=sSwGhgw5D5k

Zum Bauablauf noch einige Anmerkungen: In der Regel wird die jeweilige Baufirma innerorts etwa 100 bis 150 Meter Gehweg pro Tag aufnehmen und parallel zum Verlegen der Hauptleitungen auch gleich die Hausanschlüsse in diesem Bereich vorstrecken. Das Leerrohr für den einzelnen Hausanschluss wird dabei in der Regel mit einer Erdrakete über das Grundstück verlegt und das Rohrende zunächst beim Kopfloch direkt an der Hauswand abgelegt. Die Einführung in das Haus wird nach Möglichkeit erst vorgenommen, wenn auch die Glasfaser in das Leerrohr eingeblasen wurde. Denn dann kann die abschließende Montage im Haus bereits „unter Licht“, das heißt mit einer funktionierenden Verbindung zum Rechenzentrum, vorgenommen werden.

Die Firmen agieren in der zeitlichen Abfolge der Tätigkeiten durchaus unterschiedlich. Es gibt Firmen, welche zuerst die Leitungsverlegung in den Gehwegen vornehmen und erst eine zweite Kolonne baut dann die Hausanschlüsse. Andere wiederum stellen sowohl Gehwegtrasse als auch Hausanschlüsse parallel her.

Nicht alle Hausanschlüsse in einer Straße werden auch direkt nacheinander gebaut. Das für Außenstehende kaum nachzuvollziehende „Übergehen“ einzelner Häuser hat oft technische Hintergründe. Manchmal gelingt es aber auch einfach nicht zeitnah, mit den Bewohnern einen geeigneten Termin zu vereinbaren. Dann erfolgt die Fertigstellung im Nachgang. Sofern der Kunde eine Auftragsbestätigung von SWN erhalten hat, liegt der Baufirma auch immer der Auftrag zur Realisierung in einer gemeinsamen Online-Datenbank vor. Für Rückfragen zur Herstellung einzelner Hausanschlüsse geben Sie gern die Nummer der SWN-Service-Hotline (0 43 21) 202-2750 weiter.

Bei der öffentlichen Ausschreibung war es uns wichtig, dass wir die Arbeiten in vergleichbare Lose aufgeteilt haben. Zur Übersicht finden Sie unten eine Karte. Die Aufträge wurden vom WZV wie folgt vergeben:

2017 01 29 Planzeichnung

• Los 1
Ortslagen und Ferntrassen in Geschendorf, Strukdorf, Westerrade und Goldenbek sowie den PoP-Ausbau in Goldenbek
Auftragnehmer: Infratech Bau GmbH - Meppen, Niedersachsen

• Los 2
Ortslagen und Ferntrassen in Pronstorf, Eilsdorf, Strenglin, Reinsbek und Wulfsfelde
Auftragnehmer: Elektrotechnik Werner Stuhr GmbH - Lübeck

• Los 3
Ortslagen und Ferntrassen in Warder, Quaal und Klein Gladebrügge sowie den PoP-Ausbau in Warder
Auftragnehmer: Benno Meyn Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG - Lübeck

Legende:
Blaue Linien – Ferntrassen
Pinke Linien – Ortstrassen
 
Brauner Rahmen – Los 1
Ortslagen und Ferntrassen in Geschendorf, Strukdorf, Westerrade und Goldenbek sowie den PoP-Ausbau in Goldenbek
 
Oranger Rahmen – Los 2
Ortslagen und Ferntrassen in Pronstorf, Eilsdorf, Strenglin, Reinsbek und Wulfsfelde
 
Grüner Rahmen – Los 3
Ortslagen und Ferntrassen in Warder, Quaal und Klein Gladebrügge sowie den PoP-Ausbau in Warder

Zur Kündigung der Altverträge: SWN übernimmt bei einer Mitnahme der bisherigen Rufnummern (Portierung) die Kündigung beim bisherigen Telekommunikationsanbieter. Das Procedere ist dabei wie folgt:
1. Der Zeitpunkt der Fertigstellung des jeweiligen Hausanschlusses wird von der Bauleitung terminlich eingegrenzt
2. SWN gibt beim jeweiligen Altanbieter einen „Wunschtermin“ zur Übernahme der Rufnummern an
3. Der Altanbieter antwortet auf diese Anfrage mit der Angabe des frühestmöglichen Wechseltermins (unter Berücksichtigung der individuellen Kündigungsfrist)
4. Der Kunde wird von SWN über die erfolgte Kündigung des Altvertrages und den Wechseltermin zur Glasfaserleitung schriftlich informiert

Entscheidend für den Termin der Kündigung ist allein der Zeitpunkt der Fertigstellung des neuen Glasfaseranschlusses. Etwaige Kündigungsfristen der jeweiligen Altverträge bleiben dabei in der Regel unberücksichtigt. Dies hat zur Folge, dass unter Umständen mancher Kunde auch noch längere Zeit nach Fertigstellung des Glasfaseranschlusses an den Vertrag bei seinem Altanbieter gebunden ist (Dann bleibt die Glasfaser solange unbenutzt, aber natürlich müssen auch keine Dienste bei SWN bezahlt werden.) Sofern Sie also von Nachbarn wissen, für die ein schneller Wechsel zur Glasfaserleitung besonders attraktiv ist, weisen Sie bitte auf dieses Procedere hin. Dann kann Ihr Nachbar mit SWN Kontakt aufnehmen (0 43 21) 202-2750 und sich gezielt beraten lassen. Eine praktikable Alternative ist möglicherweise die Wahl eines „Zwischenanbieters“: So bieten unserer Kenntnis nach beispielsweise 1&1 und Congstar auch Verträge mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit an. Dann ist ein punktgenauer Wechsel auf die Glasfaser leichter realisierbar (als bei den verbreiteten Verträgen mit jährlicher Kündigung).

Für die nun wohl vermehrt aufkommenden Gespräche in Ihrer Nachbarschaft versorgen wir Sie gern mit entsprechenden Informationen. Sofern von Anwohnern Fragen oder Unmut an Sie herangetragen werden, freuen wir uns, wenn wir durch einen kleinen Tipp unnötige Missstimmungen sofort aus der Welt schaffen können. Wir haben zu diesem Zweck eine „Bau-Hotline“ 04551-909-218 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Herzlichen Dank!!! Melden Sie sich einfach mit Ihren Fragen direkt bei uns.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Realisierung des kommunalen Breitbandnetzes in Ihren Gemeinden!!!

Mit freundlichen Grüßen
i. A.
Meike Kretschmer
Breitband WZV

Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg
Am Wasserwerk 4 - 23795 Bad Segeberg
Tel. 04551 909-218
Fax 04551 909-149
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.wzv.de