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Spruettenhus 2012Am südlichen Rand der “Holsteinischen Schweiz“ von hügeligen Feldern, Weiden und Wäldern umgeben liegt Eilsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Pronstorf. Im Jahre 1249 wird Eilsdorf das erste Mal urkundlich erwähnt. 1881 bilden Eilsdorf und Vogelsang (lag an der Straße zwischen Eilsdorf und Tankenrader Berg) eine politische Gemeinde. Die Gemeinde Eilsdorf schließt sich 1929 der Gemeinde Pronstorf an und ist heute noch ein wichtiger Teil davon. 1953 wird das Ehrenmal zum Gedenken an die Kriegstoten eingeweiht. Seit dieser Zeit gibt es auch einen Dorfausschuss (Dorfvorstand), der alle sechs Jahre neu gewählt wird. Derzeit setzt er sich aus fünf Frauen und zwei Männern zusammen. Im Jahre 1993 gründen die Eilsdorfer den Verein „Dorfgemeinschaft Eilsdorf“. Jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt, in der Bilanz gezogen und über die Zukunft diskutiert wird.

Die rund 160 Einwohnerinnen und Einwohner leben in guter, freundschaftlicher Nachbarschaft, davon zeugen die vielen gemeinsamen Aktivitäten, veranstaltet von: Arge Dorfchronik, Dorfchor, Dorfgemeinschaft, Freiwillige Feuerwehr, Handarbeitsclub, Jägerschaft, Kindervogelschießerverein, Kulturverein, Landfrauen, Sportverein, Sparclub und Yoga für Frauen. Genannt seien hier: Im Frühjahr der Dorfputz, im Sommer das Kinderfest und ein Grillfest, der Herbst bietet für Fußballfreunde „Alt gegen Jung“, zum Jahresende sorgt die Weihnachtsfeier für besinnliche Stunden. Zwischendurch gibt es Veranstaltungen wie einen Spieleabend, mal das Kürbisfest oder einen „Irischen Abend“, eine Radtour, die Kinder erfreuen sich am „Fun Turnier“ und am Laternenumzug. Nicht nur Feiern, wenn es heißt wir machen, dann packen alle mit an. 1998 wurde mit einigen tausend Stunden Eigenleistung der Gemeinde geholfen den Bau des „Sprüttenhus“ zu verwirklichen. Der Eilsdorfer Bürger Ernst Schöneberg (1916 – 1987) vermachte dem Dorf ein kleines Vermögen. Dies wurde teilweise in den Bau des „Sprüttenhus“ mit dem freundlich eingerichteten Versammlungsraum investiert. Der Dorfplatz, der den Namen „Ernst Schöneberg Platz“ trägt, wurde mit dem Springbrunnen und den Laternen verschönert.

An einen anderen Eilsdorfer erinnert das Namensschild an der Bank um die Eiche, Willi Lippmann (1906 – 1999). In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts pflanzte die Gemeinde das kleine Wäldchen auf der rechten Seite Richtung Pronstorf. Willi Lippmann hegte und pflegte die Anpflanzung. Sport- und Spielplatz wurden ebenfalls in Eigenarbeit errichtet. Der „Ernst-Schöneberg-Platz“ wurde 2012 neu gestaltet und auch das Ehrenmal erlebte 2012 eine Generalüberholung mit Hilfe der Eilsdorferinnen und Eilsdorfer.